House · Friedrichstadt
Modernisierte Doppelhaushälfte - nur wenige Minuten zum Treenestrand!
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Diese modernisierte Doppelhaushälfte besticht durch seine gute und praktische Aufteilung und der guten Lage, nahe der Treene und des Marktplatzes. Aufteilung: Erdgeschoss: Wohn- und Esszimmer, Küche, Speisekammer, Duschbad, Flur, Heizungsraum Dachgeschoss: 2 Schlafzimmer, Flur 3 Zimmer, Wohnfläche ca. 74 m², Nutzfläche 14 m², Baujahr ca. 1950, Grundstücksgröße ca. 956 m², davon 220/1.000 Miteigentumsanteil, 2 offene PKW-Stellplätze, Erdgas - Zentralheizung, Bedarfsausweis mit Endenergie 182,6 kWh/(m²a), Klasse F, Verfügbar ab 01.11.2026 Kaufpreis 139.000,-- € Lage Das „Holländerstädtchen“ Friedrichstadt ist weit über die Region bekannt – wegen des niederländischen Stadtbildes und der malerischen Idylle. Der Name der Stadt bewahrt die Erinnerung an ihren fürstlichen Gründer. Das Bild der Stadt, deren schnurgeraden Straßen sich rechtwinklig schneiden , wird noch heute von sehenswerten alten Häusern mit Treppengiebeln der holländischen Renaissance beherrscht. Friedrichstadt ist nur 392 ha groß und hat etwa 2.600 Einwohner. Der Stadt kommt die verkehrsgünstige Lage zugute. Der Friedrichstädter tidefreie Hafen liegt an der Eider. Dieser Fluss ist Bundeswasserstraße, mündet in die Nordsee und eröffnet über den Nord-Ostsee-Kanal den Weg in die Ostsee. Von überörtlicher Bedeutung sind die Eisenbahnlinie Hamburg-Westerland, die Bundesstraße 5 mit Anbindung an die A 23 (Heide-Hamburg) und die B 202 von St. Peter-Ording nach Kiel. Friedrichstadt ist anerkanntes Stadtdenkmal und wurde mit erheblichen Mitteln saniert und so erfreuen sich Einheimische und Besucher an den schönen Treppengiebelhäusern, schnur- geraden kopfsteingepflasterten Straßen, sowie den Grachten - kleinen Wasserläufen die die Stadt durchziehen. In der Stadt finden wir u.a. Schulen und diverse Einkaufs- möglichkeiten, Ärzte und die Sparkasse. Friedrich III., Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf gab Friedrichstadt den Namen. 1616 wurde er Nachfolger seines Vaters Herzog Johann Adolf auf Schloss Gottorf. Um die herzoglichen Kassen zu füllen, wollte Friedrich III. den Außenhandel stärken. Zu seinen Ideen zählte die Gründung einer neuen Stadt durch Niederländer, die als die besten Kaufleute ihrer Zeit galten. So entstand Friedrichstadt. Doch das frühe 17. Jahrhundert war keine gute Zeit für Stadtgründungen. Hamburg und Lübeck waren längst als Handelsstädte etabliert und ließen keinen Raum für Konkurrenten. Zudem blieb das Herzogtum nicht von Verwüstungen durch verschiedene Kriegsparteien verschont, denn der Dreißigjährige Krieg hatte begonnen. Zwei Vorhaben sollten den Niederländern in Friedrichstadt den wirtschaftlichen Erfolg bringen: zum einen die "Spanienfahrt", die die iberische Halbinsel mit Getreide versorgte und von dort Salz importierte. Allerdings verhinderten die Spanier eine Teilnahme der Friedrichstädter an diesem lukrativen Geschäft, denn sie behandelten sie nicht wie Untertanen des Herzogs sondern betrachteten sie als feindliche Niederländer. Auch der Plan, über eine kombinierte See- und Landstrecke eine neue Handelsverbindung mit Persien zu schaffen und die von dort importierten Waren über Friedrichstadt auszuführen, scheiterte. Ebenso wenig brachte die Ansiedlung von Protestanten aus Süd- und Mitteldeutschland den erhofften Aufschwung. Als Herzog Friedrich III. am 10. August 1652 in Tönning starb, hatte sich seine "Friedrichstadt" nicht zu der von ihm erträumten Handelsstadt entwickelt. Dennoch hatte der Herzog für seine Zeit Weitblick bewiesen: die Religionsfreiheit, die er den niederländischen Glaubensflüchtlingen anbot, dehnte er auch auf Angehörige anderer Religionsgemeinschaften aus. So wurde Friedrichstadt eine religiöse Freistatt, deren Toleranz zwar wirtschaftlich begründet war, die aber doch im Laufe der Jahrhunderte vielen eine Zuflucht bot. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.friedrichstadt.de Weitere Informationen Provisionshinweis 3,57 % inkl. MwSt. Die Nord-Ostsee Sparkasse wird mit Gestattung des Verkäufers als Verkäufer- und auch als Käufermaklerin tätig. Die Käufer-Provision ist verdient mit Abschluss des rechtswirksamen notariellen Kaufvertrages und fällig nach Rechnungslegung. Die Sparkasse hat einen provisionspflichtigen Maklervertrag in gleicher Höhe mit dem Verkäufer abgeschlossen. Bei Änderungen des gesetzlichen Steuersatzes wird auch die Höhe der Bruttocourtage entsprechend angepasst. Stichworte Anzahl der Schlafzimmer: 2, Anzahl der Badezimmer: 1, Anzahl Terrassen: 1, Bundesland: Schleswig-Holstein, modernisiert: 2011
Property details
- Total rooms
- 3
- Usable area
- 74 m²
- Land area
- 956 m²
Information not provided (6)
- Bedrooms
- Bathrooms
- Gross area
- Floor
- Construction year
- Parking spaces
Observed price history
| Date (UTC) | Price |
|---|---|
| Oct 31, 2026 | €139,000 · Total |